Ubuntu – Eine wirkliche Alternative zu Windows oder doch nur der kleine Außenseiter?

23 05 2007

Letzten Mittwoch übernachtete Daniel bei mir und wir kamen in unserem Gespräch wieder einmal auf Linux und er fragte mich, warum ich es mir denn noch nicht geholt hätte, da ich dies schon seit längerem vorhatte. Da ich bisher aber noch nicht dazu gekommen war, machten wir uns gemeinsam daran Ubuntu 7.04 runterzuladen. Dann erstellten wir die Live-CD, mit der wir dann auch gleich loslegen konnten.

Was mir sofort gefiel war, dass man ja zwei Workstations hat, das bedeutet, dass man an zwei verschiedenen Arbeitsstationen gleichzeitig arbeiten kann. Durch die 3-D Desktop-Funktion kommt dies noch besser zur Geltung, wie man sehr schön bei coreblog sehen kann. Natürlich ist der Ubuntu graphisch nicht so ansprechend wie Mac OS, aber mir persönlich gefällt es besser als das Windowsdesing. Auch finde ich den Istant Messenger Gaim(neuerdings Pidgin), der von Anfang an integriert ist sehr ansprechend. Es läuft sehr flüssig und bei mir im Moment auch noch schneller als Windows XP (und dies schon mit der Live-CD). Ebenso ist auch der Umstieg zu Open Office nicht schwer zu managen, da man mit den Programmen sehr gut klarkommt, denn sie sind ähnlich aufgebaut, wie die vom MS Office. Am schwersten ist wahrscheinlich der Umstieg zu Gimp, dem Open Source-Bildbearbeitungsprogramm, denn dieses hat kein übergeordnetes Programmfenster sondern, es sind mehrere kleinere Fenster zugleich. Allerdings gibt es dafür Lösungen, wie Gimp-Shop(im Prinzip Gimp in einer Art Windows-Look), so wie einen Photoshop-Look für Gimp-Shop, diesen gibt es aber nur für Windows-Benutzer. Dies ist auch der größte Kritikpunkt von mir an Ubuntu: Es gibt nicht so viele Programmtools, wie zum Beispiel für Windows oder Mac, und wenn doch, dann dauert es etwas, bis man das richtige für seine Version und seinen PC gefunden hat. Auch müsste jedem lar sein, dass das Spieleangebot für Linux-Nutzer allgemein eher klein ist und wohl eher von Mini-Games dominiert wird. Ich finde dies sehr störrend, weshalb ich auch weiterhin Windows benutzen werde.

Ich möchte allerdings betonen, dass der Gedanke der hinter Ubuntu und den anderen Open-Source-Distributionen von Linux steht ein sehr loblich ist, da ich es toll finde, dass man versucht eine Gemeinschaft auszubauen, die gemeinsam ein Projekt entwickelt, dass dann auch für Leute zugänglich ist, die nicht so große finanzielle Möglichkeiten haben. Und auch ist es gut, dass die Gemeinschaft ein Wort mitzureden hat.

Ich finde, dass Ubuntu zwar eine Alternatvie zu Windows oder Mac OS ist, aber man trotzdem noch eines der anderen Betriebssysteme nutzen sollte, damit man die Programmvielfalt auch nutzen kann.

MFG

Julian

P.S.: Dieser Eintrag ist mein Beitrag zur Blogparade/zum Blogkarneval von Yoda.

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